Gnocchi - FAQs

Egal, ob mit einer leckeren Soße, als Beilage zu Fleischgerichten oder mit Gemüse: Gnocchi schmecken einfach immer! Dabei können Gnocchi sehr einfach selbst zubereitet werden.

Die kleinen, italienischen Kartoffelklöße sind einfach zubereitet.Die kleinen, italienischen Kartoffelklöße sind einfach zubereitet. (Foto by: tomisl.z / Depositphotos)

Was sind Gnocchi?

Das Wort Gnocchi stammt aus dem Italienischen und bezeichnet kleine Nocken aus Kartoffelteig.

Welche Zutaten benötigt man für Gnocchi?

Kartoffel, Mehl, Grieß und ein Ei werden vermischt, mit etwas Salz und Pfeffer gewürzt und zu einem Teig verarbeitet.

Welche Kartoffeln für Gnocchi?

Für die Herstellung von Gnocchi werden mehlig kochende Kartoffeln verwendet.

Welches Mehl für Gnocchi?

Zur Zubereitung von Gnocchi wird meistens griffiges Weizenmehl verwendet, da so der Teig eine bessere Konsistenz erhält. In Deutschland ist hier vor allem die Type 550 zu nennen.

Welcher Grieß für Gnocchi?

Am besten eignet sich für die Herstellung von Gnocchi-Teig ein handelsüblicher Weizengrieß. Es ist empfehlenswert nicht zu groben Grieß zu verwenden, da der Teig ansonsten Klumpen bilden kann.

Wie Gnocchi formen?

Am einfachsten ist es, aus dem Teig eine lange Rolle mit etwa vier bis fünf Zentimetern Durchmesser zu formen. Von dieser werden kleine Scheiben mit einem Zentimeter Breite abgeschnitten und anschließend mit einer Gabel oder per Hand etwas in Form gedrückt.

Wie lange Gnocchi kochen?

Gnocchi benötigen je nach Festigkeit des Teiges in etwa zwei bis fünf Minuten, bis sie fertig gekocht sind. Ein sicherer Hinweis, dass die Gnocchi fertig sind, ist, wenn diese im Topf nach oben steigen.

Warum steigen Gnocchi beim Kochen nach oben?

Beim Kochen geht der Teig der Gnocchi etwas auf. Dadurch verändert sich auch die Dichte. Ist diese gering genug, können Gnocchi schwimmen und steigen daher an die Oberfläche des Wassers auf.

Warum zerfallen Gnocchi beim Kochen?

Sollten Gnocchi beim Kochen zerfallen, wurde wohl ein Fehler bei der Zubereitung des Teiges gemacht. Am häufigsten wird das Ei vergessen, wodurch der Teig nicht mehr genügend gebunden wurde. Doch auch wenn der Teig zu lange an der Luft trocknet, kann dieser brüchig werden, wodurch die Gnocchi beim Kochen zerfallen können.

Wie lange Gnocchi braten?

Auch in der Pfanne werden Gnocchi zu einem echten Leckerbissen. Dazu die ungekochten Teignocken in etwa fünf Minuten braten, bis sie rundum eine goldbraune Farbe angenommen haben.

Wie lange sind Gnocchi haltbar?

Selbstgemachte Gnocchi können für drei bis vier Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dabei unbedingt darauf achten, dass sie luftdicht verstaut sind, denn sonst trocknen sie zu sehr aus und zerfallen beim Kochen.

Wie Gnocchi lagern?

Ungekochte Gnocchi sollten immer möglichst luftdicht verpackt im Kühlschrank gelagert werden. Am besten verhindert man ein Austrocknen, wenn man den überschüssigen Teig in unverarbeiteter Form lagert.

Wie Gnocchi einfrieren?

Gnocchi können sowohl roh, als auch gekocht eingefroren werden. Für eine gute Portionierung die Gnocchi am besten nebeneinander auf ein Blech, Brett oder Teller legen, in den Tiefkühler geben und  erst nach 30 bis 60 Minuten in einen Beutel umpacken.

Was passt zu Gnocchi?

Gnocchi sind ein Universaltalent. Sie können als Ersatz von Pasta mit einer Soße gegessen, in Butter angebraten als Beilage zu Fleisch gereicht oder auch gemeinsam mit Gemüse gegessen werden. Hier kann ruhig experimentiert und das eigene Lieblingsgericht herausgefunden werden.

Welche Soße passt zu Gnocchi?

Zu Gnocchi passen viele Soßen, welche in Italien auch zu Nudeln gereicht werden. Vor allem Tomatensoße, aber auch Sahne- und Käsesoße sind hier zu nennen.

Welches Fleisch passt zu Gnocchi?

Wer möchte, kann Gnocchi als Beilage zu beinahe allen Fleischgerichten servieren. Besonders gut geeignet sind jedoch jene Speisen, welche bereits mit Soße zubereitet werden. Doch auch zu Geflügel sind Gnocchi ein echtes Highlight. Hier ist beispielsweise die Variante mit Salbei-Butter zu empfehlen.

Welches Gemüse passt zu Gnocchi?

Wie beim Fleisch gilt auch bei Gemüse: Erlaubt ist, was schmeckt. Denn die kleinen Kartoffelnocken sind derartig vielfältig einsetzbar und passen beinahe zu jedem Gemüse.

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