Wie kocht man Reis?

Reis zählt zu den sieben wichtigsten Getreidearten unserer Erde und stellt für einen großen Teil der Weltbevölkerung das Grundnahrungsmittel Nummer 1 dar. Nach Europa kam der Reise erst durch die Araber – und ist heute eine vielseitige Alternative zu Nudeln und Kartoffeln.

Neben Lang- und Rundkornreis gibt es noch unzählige weitere Sorten.Neben Lang- und Rundkornreis gibt es noch unzählige weitere Sorten. (Foto by: Merlin7125 / Depositphotos)

Angesichts der Tatsache, dass es weltweit rund 120.000 Reissorten geben soll, ist es fast schon wieder erstaunlich, dass der Handel sich primär auf die Unterscheidung Langkornreis und Rundkornreis beschränkt. Und darin dann wieder in solche, die mit durchscheinendem und trübem Korn unterscheidet.

Echte Fans des kleinen Korns unterscheiden jedoch bewusst zwischen einzelnen Reissorten, die sie auch für unterschiedliche Gerichte verwenden: Sushi geht eben leichter mit klebrig kochenden japanischen Reissorten, sämiges Risotto gelingt am besten mit italienischem Arborio Reis, für die asiatische Küche eignet sich idealerweise Basmati- oder Duftreis, eine Paella dagegen bereitet man mit dem körnigen, spanischen Bomba Reis zu. So genannter Wildreis (auch kanadischer oder Indianerreis) gehört botanisch gesehen übrigens nicht zur Gattung Reis – wird aber gleichermaßen zubereitet. Also, gewünschte Reisemenge portionieren und zur Seite stellen.

Tipp: Eine gute Hilfe zum Portionieren ist die gute alte Kaffeetasse; eine Tasse gleich eine Portion.

Reis vorbereiten

Sollte Reis beim Kochen nicht zusammenkleben, so empfiehlt es sich diesen vor dem Kochen zu waschen.Sollte Reis beim Kochen nicht zusammenkleben, so empfiehlt es sich diesen vor dem Kochen zu waschen. (Foto by: belchonock / Depositphotos)

Ob man ihn vor dem Kochen wäscht, hängt davon ab, was man mit dem Reis machen möchte. Der Reis wird normalerweise nach der Ernte getrocknet, geschält und poliert. Davon bleibt Reisstaub übrig, der am Reiskorn haftet. Diese Stärke lässt den Reis beim Kochen eher zusammenkleben, was bei Reispudding, Sushi oder der Reisbeilage für ein Menü mit Stäbchen auch hilfreich ist. Wer lieber rieselnde Reiskörner möchte, der sollte ihn waschen.

Reis richtig kochen

Bei uns wird Reis meistens in der vier- bis fünffachen Menge leicht sprudelndem Salzwasser gekocht und im offenen Topf gegart.

Um den Tipp von soeben fortzuführen: Wer auf eine Tasse rohen Reis mindestens zwei Tassen Wasser, besser drei abmisst, läuft kaum Gefahr, dass ihm der Reis einkocht. Bei manchen asiatischen Sorten wie etwa Basmati wird sowieso nur die zwei- bis dreifache Menge empfohlen, da diese im geschlossenen Topf gedämpft werden, wo der Reis dann bei reduzierter Hitze quellt. Am besten immer die Herstellerempfehlung lesen.

Die Garzeiten sind je nach Sorte unterschiedlich, deshalb sollte man sich nach der Angabe auf der Verpackung richten. Im Schnitt kann man von etwa 20 Minuten Kochzeit ausgehen. Gelegentlich umrühren, damit nichts am Boden ankocht.

Gekochter Reis ist eine beliebte Beilage.Gekochter Reis ist eine beliebte Beilage. (Foto by: rocharibeiro / Depositphotos)

Zuletzt restliches Kochwasser abgießen und etwas Butter für den Geschmack unterheben – und als Beilage anrichten.

Stichwort Kochbeutelreis. Weder qualitativ noch geschmacklich unterscheidet er sich vom losen Gegenstück. Er ist nur schon portioniert. Zugegeben, beim Abgießen geht nichts daneben, dafür kann man auch nicht probieren, wie weich oder bissfest er ist. Und viele haben keine Lust, mit dem heißen Beutel zu hantieren, dem man vor dem Anrichten ja noch aufschneiden und leeren muss.


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