Sauerbraten

Sauerbraten ist ein tolles Gericht der deutschen Hausmannskost. Mit diesem Rezept gelingt die süß-saure Spezialität.

Sauerbraten

Bewertung: Ø 4,6 (3.778 Stimmen)

Zutaten für 5 Portionen

1.5 kg Rinderbraten
3 Stk Zwiebel
2 Stk Möhren
2 EL Tomatenmark
120 g saure Sahne
1 Prise Pfeffer
1 Schuss Öl

Zutaten für die Marinade

7 Stk Wacholderbeeren
6 Stk Pimentkörner
9 Stk Pfefferkörner
3 Stk Lorbeerblätter
4 Stk Nelken
1 EL Salz
1 EL Zucker
500 ml Essig (Rotweinessig)
750 ml Wasser, oder Rinder-, oder Gemüsebrühe
Portionen
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Rezept Zubereitung

  1. Für den Sauerbraten zuerst Wasser, Essig, Lorbeerblätter, Nelken, Pfefferkörner, Wacholderbeeren, Piment, Salz und Zucker in einen Topf geben, zum Kochen bringen, für 5 Minuten köcheln und anschließend auskühlen lassen.
  2. Danach das Fleisch waschen, mit Küchenpapier trocken tupfen, in die Marinade einlegen und zugedeckt für 3-4 Tage im Kühlschrank ziehen lassen. Dabei das Fleisch zwischendurch immer wieder wenden.
  3. Am Tag der Zubereitung das Fleisch aus der Marinade nehmen, die Marinade durch ein Sieb abseihen und dabei die Flüssigkeit auffangen.
  4. Den Backofen auf 200 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  5. Dann das Fleisch mit Küchenpapier abtupfen, die Zwiebeln abziehen und grob schneiden, die Möhren putzen und in größere Stücke schneiden.
  6. Anschließend das Fleisch mit Pfeffer würzen, Öl in einem Bräter erhitzen und das Fleisch darin von allen Seiten scharf anbraten. Zwiebel- und Möhrenstücke dazugeben und ebenso kurz anrösten. Zum Schluss das Tomatenmark einrühren und das Ganze mit der Marinade ablöschen.
  7. Das Fleisch zudecken und den Sauerbraten im vorgeheizten Backofen für etwa 2 Stunden schmoren lassen.
  8. Anschließend das Fleisch herausheben und in Scheiben aufschneiden.
  9. Die Bratensauce pürieren, dann die saure Sahne dazugeben, sodass eine sämige Sauce entsteht und das Fleisch mit der Sauce nappieren.

Tipps zum Rezept

Als Beilage eignet sich sowohl Rotkohl als auch selbstgemachte Kartoffelklöße.

Natürlich kann man zur Marinade auch Rotwein, Traubensaft oder auch Buttermilch hinzufügen. Dabei sollte immer so viel Rotwein bzw. Buttermilch wie auch Essig verwendet werden – im Mischverhältnis 1:1.

Für einen Sauerbarten sollte man kein Filetstück verwenden. Stattdessen ist ein Teilstück von der Fehlrippe oder Rinderschulter besser geeignet.

Getränketipp

Einen großen Teil seines Geschmackes erzielt der Sauerbraten durch die 3-tägige Marinade.

Nachdem bei diesem Rezept kein Rotwein verwendet wird, muss das Gericht nicht unbedingt von Wein begleitet werden. Auch ein Glas Bier ist passend.

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