Rheinischer Sauerbraten

Das Rezept für den Rheinischen Sauerbraten stammt aus Großmutters Kochbuch. Das Fleisch mit der köstlichen Sauce gibt einen echten Sonntagsbraten ab.

Rheinischer Sauerbraten

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Zutaten für 4-6 Portionen

1.2 kg Rinderbraten
1 TL Salz
0.5 TL Pfeffer, schwarz, gemahlen
4 EL Butterschmalz
4 EL Tomatenmark
650 ml Wasser
650 ml Marinade
4 EL Rübenkraut
4 EL Johannisbeergelée
8 EL Rosinen, gewaschen
150 g Aachener Printen

Zutaten für die Marinade

2 Stk Zwiebeln
300 g Knollensellerie
300 g Möhren
300 g Lauch
6 Stk Gewürznelken
10 Stk Wacholderbeeren, angedrückt
4 Stk Pimentkörner, angedrückt
6 Stk Pfefferkörner, schwarz, angedrückt
1 EL Senfkörner, angedrückt
6 Stk Lorbeerblätter
1 l Wasser
600 ml Rotwein, kräftig
50 ml Essigessenz
2 EL Salz
2 EL Zucker
Portionen
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Rezept Zubereitung

  1. Bitte beachten: Das Fleisch soll 4 Tage lang marinieren.
  2. Zuerst die Zwiebel abziehen, den Lauch putzen und waschen, Sellerie und Möhre schälen und alles grob würfeln. Danach das Wasser mit dem Rotwein und der Essigessenz zum Kochen bringen und das vorbereitete Gemüse sowie Salz, Zucker, Gewürznelken, Wacholderbeeren, Pimentkörner, Pfeffer- und Senfkörner sowie die Lorbeerblätter hinzufügen und einmal aufkochen. Den Sud anschließend etwa 1 Stunde abkühlen lassen.
  3. Den Rinderbraten kalt abspülen, in den abgekühlten Sud legen und zugedeckt im Kühlschrank 4 Tage lang marinieren.
  4. Am Tag der Zubereitung das Fleisch aus dem Sud heben und trocken tupfen. Den Sud durch ein Sieb gießen und das Gemüse und die Gewürze abtropfen lassen.
  5. Nun das Butterschmalz in einem Bräter erhitzen, das Fleisch salzen und pfeffern und im heißen Fett etwa 10 Minuten ringsum braun anbraten. Dann das Gemüse und die Gewürze aus der Marinade mit dem Tomatenmark zum Fleisch geben und etwa 5 Minuten mit anrösten.
  6. Die abgemessene Marinade mit dem Wasser mischen und den Braten damit nach und nach ablöschen. Zwischendurch immer wieder reduzieren und ablöschen. Danach die Printen in die Sauce bröseln, das Rübenkraut, das Johannisbeergelee sowie die Rosinen dazu geben und zugedeckt etwa 2,5 Stunden bei niedriger Hitze schmoren lassen.
  7. Nach Ende der Garzeit das Fleisch aus der Sauce nehmen und die Sauce durch ein Sieb passieren. Dann noch einmal aufkochen, das Fleisch in Scheiben schneiden und zurück in die Sauce legen.
  8. Den Rheinischen Sauerbraten mit Kartoffelklößen und Apfelkompott servieren.

Tipps zum Rezept

Das Beizen nimmt zwar Zeit in Anspruch, erledigt sich aber fast von alleine. Und für das mürbe, zarte Fleisch und die kräftige Sauce lohnt sich der Aufwand.

Wer keine Rosinen mag, lässt sie einfach weg. Die Sauce wird trotzdem köstlich schmecken.

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