Johannisbeeren

Die kleine Johannisbeere wird schon seit dem Mittelalter als Kulturpflanze angebaut. Vor allem die schwarze Johannisbeere ist reich an Vitamin C, außerdem enthält sie Zitronensäure, Eisen, Magnesium, Kalium. Sie ist verwandt mit der Stachelbeere und der Jostabeere.

Die leicht säuerlichen Früchte sind vor allem bei der Herstellung von Konfitüre sehr beliebt.Die leicht säuerlichen Früchte sind vor allem bei der Herstellung von Konfitüre sehr beliebt. (Foto by: paulgrecaud / Depositphotos)

Herkunft

Die Johannisbeere hat ihre Heimat in den gemäßigte Breiten der nördlichen Hemisphäre. Wild wächst sie vor allem in Mitteleuropa, aber auch in Zentralasien bis nach China ist sie zu finden.

Saison

Traditionell beginnt die Johannisbeersaison in Mitteleuropa am 24. Juni, dem Johannistag. Sie dauert etwa bis August oder September.

Geschmack

Der Geschmack der Johannisbeere variiert von Sorte zu Sorte:

  • Rote Johannisbeeren schmecken sehr saftig und säuerlich.
  • Schwarze Johannisbeeren haben eine etwas herbere bis leicht bittere Note.
  • Sehr selten werden auch weiße Johannisbeeren angeboten, deren Geschmack etwas milder ist.

Verwendung in der Küche

  • Johannisbeeren können pur gegessen werden und für Kuchen und Kleingebäck verwendet werden. Mit Hilfe einer Gabel lassen sie sich schnell und einfach von der Rispe trennen.
  • Besonders gut schmecken sie in Kombination mit anderen Beerensorten wie Himbeeren und Brombeeren, die zu ähnlichen Zeiten reif sind. Sie sind, zusammen mit diesen Beeren und Kirschen, ein wichtiger Bestandteil von Roter Grütze, einer norddeutschen und skandinavischen Spezialität, die meist mit Milch, Sahne oder Vanillesauce gegessen wird.
  • Die fruchtigen Beeren eignen sich außerdem gut für die Saftherstellung und aufgrund ihres hohen Pektingehalts für Gelee. Dieses wird z.B. für Weihnachtsplätzchen oder die österreichische Linzer Torte verwendet.
  • Cassis-Sirup oder -Likör aus schwarzen Johannisbeeren ist ein beliebter Bestandteil von Mixgetränken und Cocktails, so z.B. dem französischen Kir mit Weißwein oder Kir Royal mit Champagner, der gerne als Aperitif genossen wird.
  • Die getrockneten Blätter der Johannisbeere werden außerdem oft zu Früchteteemischungen hinzugefügt.

Aufbewahrung/Haltbarkeit

Frische Beeren sind prall und glänzend. Wie alle Beerensorten sind sie anfällig für Schimmel und sollten daher möglichst bald gegessen werden. Im Kühlschrank halten sie sich etwa zwei bis drei Tage. Sie lassen sich auch gut einfrieren und sind dann rund ein Jahr haltbar.


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