Rotkohl

Rotkohl ist ein klassischer und beliebter Begleiter zum Braten oder Wildgerichten mit Backobst und Knödeln. Der leicht süßliche Geschmack ergibt mit Obst zusammen eine herrliche Harmonie. Kreativ wird Rotkohl mit Salat kombiniert.

Rotkohl, Rotkraut, Blaukraut - das farbefrohe Gemüse hat viele Name.Rotkohl, Rotkraut, Blaukraut - das farbefrohe Gemüse hat viele Name. (Foto by: Dubova / Depositphotos)

Allgemeines

Die rote Farbe des Blaukrauts, welcher auch Rotkraut oder Rotkohl genannt wird, ist eine Spielart der Natur. Diese Kohlart beinhaltet die gleichen sekundären Pflanzenstoffe wie Rotwein oder rote Beeren.

Damit das Blaukraut seine kräftige Farbe bei der Zubereitung nicht verliert, wird meist etwas Zitronensäure oder Essig dem Kochvorgang beigegeben.

Blaukraut ist reich an Ballaststoffen und Vitaminen. Dadurch wird das Gemüse zu einem beliebten Nährstofflieferanten in der kalten Jahreszeit.

Insbesondere Vitamin B6, C und E verbergen sich in seinen roten Blättern. Aufgrund der sehr festen Zellstruktur ist das Blaukraut sehr gut für Speisen geeignet, die bedächtig und lange kochen müssen.

Herkunft

Das Blaukraut hat wie die inzwischen über 400 anderen Kohlsorten seinen Ursprung in der Region Kleinasien. Bereits zu Zeiten der Griechen und Römer wurde das Blaukraut als Allheilmittel geschätzt. Da dieses Gemüse sehr widerstandsfähig gegenüber Kälte ist, konnte das Blaukraut auch in Nordeuropa und Mitteleuropa angebaut werden.

Saison

Diese Kohlart ist in Deutschland zwar ein typisches Wintergemüse, kann jedoch inzwischen das ganze Jahr über erworben werden. Die eigentliche Saison ist von August bis April.

Geschmack

Blaukraut zeichnet sich durch einen leicht süßlichen Geschmack aus.

Rotkohl (Foto by: Gutekueche.de)

Verwendung in der Küche

  • Blaukraut kann roh als Salat verzehrt werden oder gekocht als Gemüsebeilage. Häufig werden bei beiden Zubereitungsformen Äpfel beigegeben. Zum Würzen werden häufig Gewürznelken, Lorbeerblätter und Muskat verwendet.
  • In norddeutschen und badischen Regionen wird das Blaukraut gern mit säurehaltigen Zutaten vermengt. Dazu gehören Wein und Essig, wodurch der gekochte Kohl seinen kräftigen roten Farbton bewahrt und daher in diesen Regionen den Namen Rotkohl trägt.
  • In anderen Regionen Deutschlands, zu denen Bayern, Franken und Schwaben gehören, wird das Blaukraut verstärkt mit Zucker oder Natron zubereitet. Dadurch erscheint die Farbe eher violett, sodass diese Kohlsorte dort Blaukraut genannt wird.
  • Unabhängig von der Region ist dieser Kohl eine typische Beilage zu deftigen Schweine-, Enten-, Gänse- und Sauerbraten.
  • Gern wird auch zu Wildgerichten gereicht.

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Aufbewahrung/Haltbarkeit

Für die Aufbewahrung des Blaukrauts ist entscheidend, ob es ein Winter- oder Sommerkohl ist.

  • Kohlköpfe aus einer Sommerernte können zwischen fünf bis zehn Tagen im Gemüsefach des Kühlschrankes aufbewahrt werden.
  • Das Blaukraut aus den Wintermonaten kann mehrere Monate hinweg kühl und verpackt gelagert werden.

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