Brokkoli

Brokkoli ist eine seit Jahren wiederentdeckte Gemüsesorte, welche nicht nur pur als Beilage verspeist werden kann. Die Kohlart bereichert beispielsweise auch Pastagerichte und ergibt püriert eine schmackhafte Suppe. Mehr zu dem gesunden Gemüse erfahren Sie hier.

Brokkoli wird oft auch als Spargelkohl, Sprossenkohl oder Winterblumenkohl bezeichnet.Brokkoli wird oft auch als Spargelkohl, Sprossenkohl oder Winterblumenkohl bezeichnet. (Foto by: alex9500 / Depositphotos)

Brokkoli bzw. Broccoli setzt sich aus zarten Röschen, einem Strunk und kleinen Blättern zusammen. Aus botanischer Sicht ist das Gemüse sehr eng mit dem Blumenkohl verwandt.

Es gibt ihn in einer grünen, gelben, weißen und violetten Variante. Erstgenannte ist insbesondere in Deutschland beliebt. Letztgenannte findet sich häufig in Italien.

Im Unterschied zu einigen anderen Kohlsorten ist der Brokkoli sehr leicht verdaulich.

Herkunft

Der Name Brokkoli bzw. Broccoli kommt aus dem Italienischen. Sein Ursprung liegt vermutlich im östlichen Mittelmeerraum bzw. im asiatischen Teil der Türkei.

Diese Kohlart stand schon bei den alten Römern gern auf dem Speiseplan, die ihn als Geheimrezept gegen einen Kater gern verzehrten.

In Deutschland war der Brokkoli bis zu dem Ersten Weltkrieg sehr beliebt. Danach geriet er ein wenig in Vergessenheit. Seit einigen Jahren ist er jedoch wiederentdeckt worden und findet sich wieder häufig in deutschen Küchen.

Hauptanbaugebiete in Europa

Innerhalb Europas wird der Brokkoli in Deutschland, Spanien, Holland, Frankreich und England angebaut.

Saison

Auf deutschen Märkten kann der Brokkoli etwa von Mai bis November erworben werden. Anfangs erscheint der Sommerbroccoli und im Herbst die Wintervariante.

Wie gesund ist Brokkoli?

Der Brokkoli steckt voller gesunder Nährstoffe, in ihm steckt viel Vitamin C sowie Beta-Karotin, welches die Vorstufe des bedeutenden Vitamin A ist. Zudem enthält Brokkoli wichtige Mineralstoffe, wie Kalium, Eisen, Kalzium, Zinkt, Natrium und Phosphor.

Das grüne Gemüse sorgt für ein starkes Immunsystem, kann das Krebsrisiko senken,

Tipp: Brokkoli dient als pflanzlicher Kalzium-Lieferant.

Kaloriengehalt und Nährstoffe

100 Gramm frischer Brokkoli enthält 34 kcal, 2,7 Gramm Kohlenhydrate (davon 2,7 Gramm Zucker), 3,8 Gramm Eiweiß, 0,2 Gramm Fett sowie 3 Gramm Ballaststoffe.

Geschmack von Brokkoli

Brokkoli weist einen deutlich würzigeren Geschmack auf als sein naher Verwandter Blumenkohl. Gleichzeitig ist sein Aroma fein und subtil, weshalb der nicht zu stark gewürzt werden sollte.

Tipp: Etwas Butter sowie eine Prise Salz unterstreichen den Geschmack von Brokkoli ideal.

Brokkoli (Foto by: Gutekueche.de)

Verwendung in der Küche

Brokkoli präsentiert sich in der Küche als ein sehr vielseitiges Gemüse.

  • Jegliche Teile, wie die Röschen, den Strunk sowie die Blätter dieser Gemüsesorte können roh als auch gekocht genossen werden. Zudem kann er schonend gedünstet, frittiert und herzhaft im Rahmen eines Auflaufs überbacken werden. Empfehlenswert ist, wenn dieser schonend im Dampfgarer zubereitet wird.
  • Kalorienarm bereichert er einen Salat und kann als Rohkost genossen zu werden.
  • Selbst Suppen (z.B. als Broccolicremesuppe) können aus dieser Kohlart kredenzt werden.
  • Salz, Knoblauch und Muskatnuss können das Aroma von Brokkoli hervorheben.
  • Häufig findet sich gekochter Brokkoli als Beilage zu Fisch- und Fleischgerichten. Wird diese Zubereitungsvariante gewählt, sollte der Brokkoli nur kurz im Kochwasser erhitzt werden, damit seine wertvollen Vitalstoffe nicht verloren gehen.

Wie Brokkoli vorbereiten?

Hierfür den Brokkoli waschen, trocken schütteln und die Röschen abschneiden.

Wird Brokkoli im Ganzen zubereitet, dann einfach den Strunk entfernen.

Info: Geschälte Brokkoli-Stiele können im Ganzen oder beispielsweise in Scheiben geschnitten und in Salzwasser gegart werden.

Tipp: Auch die Brokkoliblätter können verwertet und gegessen werden. Diese einfach kurz vor dem Ender der Garzeit hinzufügen.

Wie lange Brokkoli kochen?

Brokkoliröschen ca. 8 Minuten kochen, den Ganzen Brokkoli für ca. 15 Minuten kochen.

Unsere Rezept Empfehlungen

Aufbewahrung/Haltbarkeit

Beim Einkauf auf Frische achten

Frischen Brokkoli erkennt man daran, dass die Röschen fest erschlossen sind und eine kräftige blaugrüne Farbe aufweisen.

Brokkoli aufbewahren

Brokkoli sollte nach dem Einkauf frisch zubereitet werden. Ist dies nicht möglich, kann er bis zu zwei Tagen in Frischhaltefolie im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Tipp: Brokkoli nach Möglichkeit nicht neben Bananen oder Äpfeln lagern, denn so verdirbt dieser schneller.

Brokkoli einfrieren

Hierfür die Röschen in einem Topf mit kochendem Wasser für maximal 3 Minuten blanchieren, dann in Eiswasser geben, abtropfen lassen und in geeigneten Behältern tiefkühlen.

Tiefgekühlter Brokkoli ist bis zu 10 Monate haltbar.


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