Spinat

Ein Verwandlungskünstler unter den Gemüsesorten ist der Spinat. Er kann als Beilage, als Salat oder als Hauptgericht durch seinen Geschmack und seinen hohen Nährstoffwert überzeugen.

Der Eisengehalt von Spinat ist doch nicht so hoch wie früher angenommen.Der Eisengehalt von Spinat ist doch nicht so hoch wie früher angenommen. (Foto by: weyo / Depositphotos)

Allgemeines

Spinat ist nahezu auf der ganzen Welt bekannt. Er gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse und wächst in den gemäßigten sowie subtropischen Regionen bis zu einer Höhe von circa 1.500 Metern.

Spinat wird als blattweise geernteter Blattspinat angeboten sowie als Wurzelspinat. Für Letztgenannten wird die gesamte Pflanze vom Acker geerntet. Das schmackhafte Gemüse ist berühmt für seinen Nährstoffreichtum. Er besitzt viele Vitamine und Mineralien.

Herkunft

In Deutschland ist der Spinat seit dem 16. Jahrhundert bekannt. Vermutlich ist das Gemüse im 9. Jahrhundert von den Arabern nach Spanien importiert worden. Von dort wurde es in Mitteleuropa verbreitet, bis das nährstoffreiche Gemüse schließlich Deutschland erreichte.

Saison

Zarten Frühspinat und Sommerspinat gibt es auf den Märkten vom Frühjahr bis August. Ab September ist der gröbere Winterspinat erhältlich. Tiefkühlware kann selbstverständlich das ganze Jahr über erworben werden.

Geschmack

Spinat ist mild und aromatisch. Ist er einmal alt geworden, erhält er einen erdigen und bitteren Geschmack. Der zarte Blattspinat aus den Frühlingsmonaten weist ein zartes nussiges Aroma auf.

Verwendung in der Küche

Der Spinat zeichnet sich durch eine große Vielseitigkeit aus. Er kann roh als auch gekocht in der Küche verwendet werden.

  • Mit ihm können Suppen oder Gemüsegerichte zubereitet werden.
  • Gern wird Spinat zudem für Salate verwendet oder in Teigtaschen gehüllt.
  • Dank seines würzigen Aromas kann der Spinat sehr gut als Beilage zu hellem Fleisch und Fisch eingesetzt werden. Er harmoniert insbesondere sehr gut mit Lachs.
  • Eine große Bekanntheit kommt dem Rahmspinat zu. Zusammen mit Sesam, Teriyaki-Sauce und Ingwer wird aus ihm eine Beilage mit exotischer Note.
  • Einfache Pfannkuchen können zu Spinatküchlein verwandelt werden.

Bevor der frische Spinat gekocht wird, sollten die Stängel und großen Blattrippen entfernt werden. Dadurch verringert sich der Nitratgehalt in diesem Gemüse deutlich.

Im Anschluss sollte er gründlich gewaschen werden, damit keine Erde mehr an ihm haftet.

Nach dem Kochen des Spinats empfiehlt sich das Gemüse mit kaltem Wasser abzuschrecken, damit die satte grüne Farbe nicht verblasst.

Aufbewahrung/Haltbarkeit

Frischer Spinat wird nach dem Kauf am besten sofort verwendet. Ist dies nicht möglich, kann er in einer Plastiktüte verpackt maximal einen Tag im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt werden. Eine bessere Alternative ist die Blätter zu blanchieren und auszudrücken. Anschließend werden sie eingefroren.

Ist der Spinat einmal gegart worden, sollte er nur ein paar Stunden später erneut aufgewärmt werden. Ansonsten kann sich sein Inhaltstoff Nitrat in das ungesunde Nitrit umwandeln.


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