Original Spätzleteig
Zutaten für 5 Portionen
| 500 | g | Weizenmehl, Type 405 |
|---|---|---|
| 5 | Stk | Eier, Größe M |
| 1.5 | TL | Salz |
| 250 | ml | Milch |
| 1 | TL | Salz, für das Kochwasser |
Kategorien
Zeit
55 min. Gesamtzeit 20 min. Zubereitungszeit 35 min. Koch & Ruhezeit
Zubereitung
Zubereitung Original Spätzleteig:
- Zunächst das Mehl, die Eier sowie das Salz in eine Schüssel füllen und miteinander vermischen.
- Dann die Milch nach und nach dazugeben und mit einem Holzkochlöffel jedes Mal ordentlich unterschlagen, bis der Teig zähflüssig vom Löffel tropft.
- Jetzt den Löffel zur Seite legen und den Teig mit der Hand bearbeiten. Dabei immer wieder kräftig an den Rand der Rührschüssel schlagen, bis er Blasen wirft. Dadurch entwickelt sich das Klebereiweiß, und die Spätzle werden elastisch.
- Anschließend die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und ca. 20-30 Minuten ruhen lassen.
Verarbeitung Original Spätzleteig:
- Inzwischen reichlich Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und dann das Salz hinzufügen.
- Zum Schaben der Spätzle ein Holzbrett kurz in das kochende Wasser halten. Dann den Teig portionsweise mit einem speziellen Schaber oder einer Teigkarte dünn auf das nasse Brett streichen.
- Nun das Brett etwas schräg direkt über die Wasseroberfläche halten. Den Schaber schräg ansetzen und nach und nach dünne Teigfäden in das kochende Salzwasser schaben. Alternativ den Teig portionsweise in eine Spätzlepresse oder einen Spätzlehobel füllen und in das kochende Salzwasser drücken. Das Wasser sollte nicht sprudelnd kochen, sondern nur sanft simmern. So behalten die Spätzle ihre Form.
- Sobald die Spätzle an die Oberfläche steigen, noch etwa 30-60 Sekunden ziehen lassen, dann mit einem Schaumlöffel abschöpfen, in ein Sieb geben, abtropfen lassen und nach Belieben weiterverarbeiten. Werden die Spätzle nicht direkt weiterverarbeitet, mit kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen.
Tipps zum Rezept
Originale Schwäbische Spätzle sind in der schwäbischen Küche äußerst vielseitig. Sie werden sowohl als Beilage als auch als Hauptgericht serviert. Typische Kombinationen sind zu Braten wie Sauerbraten, Schweinebraten oder Schwäbischen Rinderrouladen, aber auch zu Schmorgerichten wie Gulasch oder Wildragout, mit Pilzrahmsoße, besonders mit Champignons oder Waldpilzen, zu Linsengerichten – der Klassiker ist Schwäbische Linsen mit Spätzle, häufig zusammen mit Saitenwürstchen. Als Hauptgericht in Form von Kässpätzle mit geschmolzenem Käse und Röstzwiebeln oder auch gebraten in Butter mit Zwiebeln oder Ei als einfache Mahlzeit. Weiters passen sie als Beilage zu Wildgerichten, etwa Rehragout oder Hirschbraten.
Der Spätzleteig hat die ideale Konsistenz, wenn er langsam und zähflüssig wie Rührteig vom Löffel tropft. Ist er so dünn wie Pfannkuchenteig, noch etwas Mehl hinzufügen. Ist er zu fest, noch etwas Flüssigkeit untermischen. Die Ruhezeit sorgt dafür, dass das Mehl vollständig quellen kann.
In diesem Rezept wird der Teig mit Milch zubereitet, denn diese macht die Spätzle zart und geschmackvoll. Es kann aber auch Sprudelwasser verwendet werden, es macht die Spätzle luftig und locker.
Ebenfalls für Geschmack sorgen eine Prise frisch geriebene Muskatnuss oder gemahlene Gewürznelken, die unter den Teig gerührt wird.
Die Spätzle schmecken am besten, wenn sie gerade frisch gemacht wurden. Sie können aber auch gegart und nach dem Abkühlen 1-2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor dem Servieren entweder kurz in heißem Wasser ziehen lassen oder in einer Pfanne mit Butter schwenken und leicht anrösten.
User Kommentare
Ein guter Tipp mit dem Sprudelwasser, bisher habe ich immer normales Wasser genommen. Die Spätzle werden dann zu Käsespätzle, mit gutem Bergkäse vermischt.
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