Kochen mit Kürbis, Maroni, Nüsse und Rüben

Wenn es Herbst wird und die Temperaturen sinken, dann möchte man wieder deftigere Gerichte genießen als in den heißen Sommermonaten. Wenn draußen der Herbststurm um das Haus pfeift und die Blätter in der Luft herumwirbeln, dann ist es genau die richtige Zeit, um die Herbstfrüchte zu genießen.

Kürbisküche

Der Kürbis zählt zu dem beliebtesten Herbstgemüse.Der Kürbis zählt zu dem beliebtesten Herbstgemüse. (Foto by: tycoon / Depositphotos)

Es hat sich herumgesprochen, dass der Kürbis nicht nur als Dekoration zu Halloween zu gebrauchen ist. Es gibt eine Menge an verschiedenen Kürbissorten, die in der Küche verarbeitet werden können.

Natürlich sollte das ausgehöhlte Fruchtfleisch aus dem Deko-Kürbis zu einer leckeren Kürbissuppe verarbeitet werden. Während draußen ein Licht in dem Halloween-Kürbisgesicht flackert, kann man drinnen die sämige und heiße Suppe löffeln.

Doch der Kürbis bietet noch viel mehr: Das schmackhafte und gesunde Gemüse kann in Kürbisbrot, einem Kürbiskuchen, in einem Omelett und in vielen anderen Varianten auf dem Speisezettel stehen. Doch auch die Kerne und das daraus gepresste wertvolle Kürbisöl können in der Küche Verwendung finden.

Maroni – nahrhaft und lecker

Der Herbst bringt die Stände in die Stadt zurück, an denen Tüten mit frisch gerösteten Maroni verkauft werden. Die Maroni werden auch als Esskastanien bezeichnet. Sie gedeihen beispielsweise in den milden Gegenden des Tessins und in Italien. Auch in der Pfalz sind die Maronibäume zu finden.

Die Esskastanien haben mit unseren rot oder weiß blühenden Rosskastanien nicht viel gemeinsam.

Die Maroni waren schon seit Jahrhunderten für die arme Bevölkerung eine Brotfrucht. Heute werden zahlreiche Köstlichkeiten daraus zubereitet. Sie gehören zur Weihnachtsgans, aus ihnen kann eine köstliche Maronimousse zum Dessert zubereitet oder eine feine Maronitorte gebacken werden.

Wie man sie richtig zuhause brät erfährt ihr hier: Maroni braten

Maroni haben im Herbst Saison und können vielseitig zubereitet werden.Maroni haben im Herbst Saison und können vielseitig zubereitet werden. (Foto by: oxyzay / Depositphotos)

Nussgenuss

Im Herbst sind endlich die Nüsse erntereif. Haselnüsse und Walnüsse wachsen auch in unseren Breiten. Mandeln und Erdnüsse kommen aus wärmeren Gefilden zu uns.

Nüsse sind nahrhaft und wahre Energiespender. Trotz des hohen Fettanteils sind sie sehr gesund. Neben den wertvollen ungesättigten Fettsäuren enthalten die Nüsse viele wichtige Nähr- und Mineralstoffe.

Nüsse eignen sich als gesunde Knabberei. Sie können jedoch auch als Nussecken und Haselnussecken serviert werden und dienen als Zutat vieler weiteren Kuchen und Torten.

Nüsse sind oft Bestandteil im Frühstücksmüsli. Doch die verschiedenen Nusssorten eignen sich auch als knackiger Bestandteil in vielen Hauptgerichten.

Rüben schmecken

Ein Stückrübeneintopf schmeckt gut und macht herrlich satt.Ein Stückrübeneintopf schmeckt gut und macht herrlich satt. (Foto by: dar19.30 / Depositphotos)

Im Herbst werden die Rüben von den Feldern abgeerntet. Während die Zuckerrüben ausschließlich für die industrielle Herstellung des süßen Stoffs verwendet werden, können die Speiserüben das Menü im Herbst sehr bereichern.

Ob zarte Teltower Rübchen oder eine kräftige Steckrübensuppe oder ein Steckrübeneintopf auf den Tisch kommen – die Rüben haben einen so wunderbaren Geschmack, dass es sich lohnt, ihn in vielen Zubereitungen wiederzuentdecken. Sogar die frischen grünen Blätter der Rüben können, sanft gedünstet, auf den Teller landen.


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