Menü Knigge für den Weihnachtsschmaus

Weihnachtsstress in der Küche muss nicht sein, wenn sich Koch oder Köchin an einige Grundregeln halten, die trotz Gästen und Menü für ein entspanntes Fest sorgen. Wichtig ist vor allem, mit den Vorbereitungen rechtzeitig zu beginnen. Erstellen Sie schon Tage vorher nach den Rezepten des Menüs Ihre Einkaufsliste - und vergessen Sie die Getränke nicht, wobei dem Wein besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden muss.

Werden einige Regeln eingehalten, kann das Weihnachtsmenü genossen werden.Werden einige Regeln eingehalten, kann das Weihnachtsmenü genossen werden. (Foto by: ingridat / Depositphotos)

Tipps für Vorspeisen

Es ist unvermeidlich, ein Menü zu wählen, mit dessen Vorbereitung schon am Tag vorher begonnen werden kann. So bietet sich eine Suppe geradezu an, sie kann man am Vortag vorzubereiten und am Tag des Festes wieder aus dem Kühlschrank zu holen. Dies gilt insbesondere für Suppen, deren Grundlage gekochtes Fleisch ist, beispielsweise Rindfleischsuppe mit Gemüse, die sich auch zum Einfrieren eignet. Das gilt natürlich nicht für einen Vorspeisensalat, diesen muss man unbedingt frisch zubereiten, das Dressing jedoch kann problemlos schon vorher gemacht werden.

Tipps für das Hauptgericht

Ideal sind auch Fleischgerichte, die mariniert werden müssen, beispielsweise ein Sauerbraten.

Werden zum Sauerbraten Knödel oder Spätzle gereicht, ist deren Zubereitung ebenfalls am Vortag möglich - und beides kann man auch in der Gefriertruhe aufbewahren. Die Knödel müssen Sie nur noch am Tag des Festes in Salzwasser kochen, Spätzle in der Pfanne in Butter schwenken.

Mehr Zeit muss man mit Kartoffeln als Beilage einplanen, die Sie am Tag des Festes kochen und schälen müssen. Ob Salzkartoffeln oder Kartoffelsalat, beides schmeckt nur, wenn sie kurz vor dem Servieren zubereitet werden.

Tipps für das Dessert

Tiramisu ist an Weihnachten ein beliebtes Dessert, das gut am Vortag zubereitet werden kann.Tiramisu ist an Weihnachten ein beliebtes Dessert, das gut am Vortag zubereitet werden kann. (Foto by: Saschanti17 / Depositphotos)

Für Desserts gilt ebenso, dass sie sich ideal vorbereiten lassen. So ziemlich alle Desserts kann man problemlos am Vortag zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren.

Am einfachsten, aber immer wieder gerne gegessen, ist Vanilleeis mit heißen Himbeeren, vor allem Kindern kann man damit eine große Freude machen.

Doch auch ein Tiramisu, das man mit Klarsichtfolie bedeckt, gekühlt und ohne Geschmacksverlust aufbewahren kann, eignet sich hervorragend. Auch Tiramisus sind erst am nächsten Tag köstlich und finden bei jedermann Anklang.

Der absolute Renner sind Cupcakes, die wunderbar in Keksdosen aufbewahrt werden können und am nächsten Tag serviert werden.

Tipps für Getränke

Die Wahl eines Weines sollte sich nicht nur nach dem Essen, sondern auch nach dem persönlichen Geschmack richten. Man muss nicht zu jedem Gang einen speziellen Wein servieren. Mit dieser Faustregel kann man nichts falsch machen: Zu Fisch einen Weißwein, zu Fleisch einen Rotwein!

Denken Sie aber auch daran, dass manche Gäste lieber ein Bier trinken, und vor allem vergessen Sie leckere Kindergetränke nicht. Auch den immer beliebter werdenden Espresso zum Abschluss eines Essens oder zum Dessert sollten Sie einplanen.

Die perfekten Getränke runden das Weihnachtsmenü ab.Die perfekten Getränke runden das Weihnachtsmenü ab. (Foto by: ArturVerkhovetskiy / Depositphotos)

Was Sie beachten sollten

Grundsätzlich sollte man beachten:

  • Zu kompliziert und zu aufwändig sollte ein Menü auch zu Weihnachten nicht sein. Ihre Gäste würden es sehr bedauern, wenn die Gastgeber die meiste Zeit des Festes in der Küche verbringen würden.
  • Was aber auf keinen Fall bedeutet, dass man überwiegend auf Fertigprodukte zurückgreifen muss. Mit einer guten Vorbereitung ist es kein Problem, Präsenz und ein leckeres Menü miteinander zu verbinden.

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